Résistance Identitaire Européenne

Terre et Peuple Magazine

 TP n67 le message de nos ancêtres

EDITORIAL - TP MAG N°67 (Deutsch version)

APPELL AN DAS VOLK

 

Der traditionelle Gegensatz zwischen pays légal (das Land nach dem Gesetz) und pays réel (das eigentliche, wahre Land) gilt heute mehr denn je. Er ist ein guter Wegweiser, nach dem sich jede revolutionäre Aktion richten sollte, wenn sie echt sein will.

Das politische Personal, ob von links oder rechts, ist in Mißkredit geraten, ja sogar verachtet (in dieser Hinsicht sind die Meinungsumfragen sehr aufschlußreich, wie auch die Zahl der Stimmenthaltungen bei Wahlen). Vielen Menschen fallen die Schuppen von den Augen. Viele entdecken plötzlich, daß es eine Schwelle gibt, an der das Versagen und die Verantwortungslosigkeit gleichbedeutend sind mit Verrat an den elementarsten Belangen des Volkes. Da redet man plötzlich, wie einem der Schnabel gewachsen ist: Man hört zur Zeit Worte, die noch vor geringer Zeit undenkbar gewesen wären, auch über Themen, die bislang als heilige Kühe, als Tabus galten. So etwas ängstigt die Strippenzieher des Systems, die auf einmal realisieren, daß sich etwas ihrer Kontrolle entzieht, wo sie doch alles zu kontrollieren, alles zu meistern glaubten, und zwar durch alle möglichen Mittel, nicht zuletzt durch eine verstärkte Bürgerüberwachung...

Diesbezüglich ist die Entwicklung in der Agrarwelt aufschlußreich: Diese Welt wurde lange in die «richtigen» Kanäle gelenkt, von Pseudo-Gewerkschaftsführern entmannt, die oft aus der verhängnisvollen Jeunesse Agricole catholique (Katholische Bauernjugend) stammten, später in Mouvement Rural de Jeunesse Chrétienne (Christliche Jungbauernbewegung) umbenannt, eine wahre Brutstätte von systemkonformen, rückgratlosen Kadern, die lange vorgaben, sie hätten die Vertretung der Bauernwelt (u.a. über die FNSEA – französischer Bauernverband) für sich allein gepachtet, indem sie ein doppeltes Spiel trieben (s. auf Seite 4 «die verratene Bauernwelt»).

Heute allerdings schlägt der Wind um. Die Art und Weise, wie Präsident Hollande auf der jährlichen Pariser Agrarmesse empfangen wurde, zeigt, daß viele Bauern sich nicht mehr zum Narren halten lassen wollen. Hätten die Bürohengste in den Ministerien, oft Sprößlinge der Kaderschmiede ENA, auch nur einen Tag in ihrem Leben die Hände in den Dreck getaucht, dann wüßten sie vielleicht, daß die Bauern, die von ihren Vorfahren unendlich viel Geduld geerbt haben, am Ende doch ungehalten werden können. Dann sind die tollwütig gewordenen Hammel nicht mehr kontrollierbar. Wenn ein Mann nur noch die Wahl hat zwischen dem Bankrott und dem Erhängen, kann er sich nämlich eines dritten Weges besinnen: des befreienden Aufstands.

Doch laßt uns unser Gesichtsfeld ausweiten: Die anvisierte Reform des Arbeitsrechts (die in Wirklichkeit ein frontaler Angriff auf die Schutzrechte der Arbeiter ist, um den Wünschen des MEDEF, des französischen Unternehmerverbandes, entgegenzukommen) hat es fertiggebracht, ein Großteil der Produktivkräfte des Landes gegen sich zu vereinigen.

Dabei wiegt ein Faktum besonders schwer: Die Gewerkschaften sind sich der Erbitterung der Arbeiter (ob Gewerkschaftsmitglieder oder nicht) sehr wohl bewußt und müssen, wenn sie den Überblick behalten und nicht abgelehnt werden wollen, wohl oder übel mit dem Strom schwimmen und den Ärger mittragen.

Das erweitert die Palette unserer Möglichkeiten in hohem Maße: Es ist nämlich einleuchtend, daß ein Infragestellen dieses Systems ins Leere führen wird, wenn die Arbeiterwelt nicht am Großreinemachen beteiligt ist, das in allen Bereichen, auf allen Gebieten, nottut.

Hollande, der ein neuer Mitterrand werden wollte (doch dazu fehlt ihm das Format) wähnt noch, die subtilen Machenschaften des «Florentiners» könnten nachgeahmt, wiederholt werden. Dabei setzt er auf ein gewundenes Wahlkalkül (wobei er u.a. die Front National mit einschließt), um sich mit einem Balanceakt aus der Affäre zu ziehen. Doch wir wissen, daß im Ernstfall der Wahlzettel nichts nützt, weil er nicht helfen kann.

Das System als solches muß niedergeworfen werden. Diejenigen, die denken, man könne sich im System einrichten, während man vorgibt, das System «ändern» zu wollen, machen sich Illusionen – oder lügen wie gedruckt. Die Geschichte liefert uns wertvolle Lehren: Als man 1940 in Vichy vollmundig die «Nationale Revolution» verkündete, arbeiteten die Leute, die sich an diesem Schlagwort berauschten, in Wirklichkeit für den späteren Sieg der Angelsachsen – das heißt für etwas, das wir als den absoluten Feind betrachten.

Wenn ein neues Zeitalter hereinbrechen soll, dann durch das Hervorsprießen von Kräften aus dem Innersten unseres Volkes. Diese Kräfte werden sich aus Männern und Frauen zusammensetzen, die nicht im Namen oder im Dienste politischer Etiketts aktiv werden, sondern schlicht und einfach die Bedingungen ihres Überlebens erzwingen, indem sie Basisgruppen bilden, die jeder Herausforderung gewachsen sind. Links oder rechts des politischen Spektrums? Diese Etiketts haben jede Bedeutung verloren ; eine stets wachsende Zahl biederer Menschen wissen darum. Und diese Bewußtwerdung beginnt, Risse in die Paläste dieser verrotteten Republik zu schlagen...

Pierre VIAL

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EDITORIAL - TP MAG N°67 (English version)

Call to the people

 

The traditional opposition between real country and legal country is more valid than ever. It is a good compass to guide all genuine revolutionary action.

The politician, whether left or right-wing, is discredited and even have gone down in value (the polls are revealing ... but also the number of abstentions in the elections). Many eyes open; and discover that there comes a time when incapacity, irresponsibility is an outright betrayal of the most elementary interests of the people. Thus, words are flying; we hear words today that were unthinkable a short time ago, including those officially considered taboo. The Master of the System are anxious about this upcoming reality because they realize that something is about to slip away from them, while they thought they had control, control everything, by whatever means possible including an intensification of policing.

The evolution of the ‘Farm World’ is significant. It has long been channeled, castrated by pseudo-syndicalist (often from the pathetic ‘Jeunesse Agricole Catholique’ (Youth Agricultural Catholic), converted to ‘Mouvement rural de jeunesse chrétienne, breeding ground of quisling of the system), which have long claimed to have, thanks to the FNSEA, the monopoly of the representation of the rural world. By playing a double game (see page 4; “The rural world betrayed”). Today, they feel that things were not progressing as they had hoped. The welcome reserved to Hollande-Valls to the recent Agricultural Fair has shown that many farmers are no longer fooled. And, if the ENA graduates of ministerial offices had, for at least one day, set foot in the glebe, they might have found that farmers, who have inherited a long patience from their ancestors, can end up getting upset. And then ... rabid sheep are no longer controllable. In fact, when a man has to choose between bankruptcy and hanging, he may need to consider another way, a third way: the rebellion which makes him free.

However, let’s open the horizon. The reform project regarding the labour code (which is in fact a frontal attack against the protection of worker’s rights, to fill the wishes of the MEDEF) manages to mobilize a large part of the productive forces of the country. An element is important in the evolution of the situation: the unions, aware of the frustration of workers (unionized or not) should somehow follow those annoyances in order to not being overwhelmed and even disowned.

This significantly expands the range of possibilities. It is clear that no valid questioning of the system can result if the world of work is not involved in the large cleaning that is necessary, at all levels, in all areas.

Hollande, who wish to be a new Mitterrand (but he does not have the ‘big name’) imagines that the subtle combinations of a ‘Florentin’ can be copied, republished. It builds on tortuous electoral calculations, giving a bad image of the FN, to get them out of a sticky situation through a tightrope walker. But we know, in the event of a major crisis, ballots are not, cannot be a panacea.

It is the system itself that must be throwing down. And those who think they can settle in their life while claiming they want change delude themselves - or lie outrageously. The history provides useful lessons. In 1940, when everyone was talking about "national revolution" at every turn in Vichy, those who were delighting in it, were in fact, working for future Anglo-Saxon victory - that is to say, for what we consider as the absolute enemy.

If new times could appear, it will be thanks to the emergence of forces coming from the bottom of our people, comprising men and women mobilizing themselves not to serve politicians labels but only to impose the terms of their survival, in organizing basic autonomous groups, able to cope with all the necessities. From the left-wing, the right-wing? These labels mean nothing. A growing number of brave people are aware of it. And it starts to crack the ‘Ripoublique’ palace.

 

Pierre VIAL

Translated by Rory

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